Equipe Kölsche Klüngel
  Pässe
 
Rettenbachferner / Tiefenbachferner
eigentlich sind das keine Pässe
 
Die Fahrt ins Ötztaler Gletscherskigebiet beinhaltet den Superlativ "höchster mit dem Rennrad erreichbarer Punkt der Alpen", der mit 2830 Metern Seehöhe.





 

Timmelsjoch (2509 m)
Passo del Rombo

Die Auffahrt zum Timmelsjoch ist von beiden Seiten in etwa gleich steil, allerdings von der italienischen Seite her wesentlich länger. Ausgangspunkt soll also nun St. Leonhard im Passeier (688 m) sein.

Die Steigungswerte erscheinen auf den ersten rund acht Kilometern bis Moos (1007 m) noch relativ human, was sich jedoch kurz vor dem Ortsschild und vor allem danach noch gewaltig ändert.

Durch weitere Tunnels erreicht man bei Kilometer 18 den Gasthof Schönau, der sich optimal zu einer Pause anbietet. Von hier aus hat man schon den  Steilhang vor sich, der bei Kilometer 19,5 ab der Timmelsbach-Brücke mit etlichen Steilstücken und zahllosen Serpentinen auf den Radler wartet.

Überlebt man diese letzte 10 km lange Tortur, muss man nach den letzten beiden Tunnels noch einen Kilometer überstehen, bis man die Passhöhe erreicht Die letzten beiden Tunnel sind unbeleuchtet und stellen daher für nicht beleuchtete Räder eine gewisse Gefahr dar!

Jaufenpass (2094 m)
Passo Monte Giovo


Die 31 km lange, landschaftlich abwechslungsreiche Scheitelstrecke über den Jaufenpass verbindet das Passeiertal mit dem Eisacktal. Sie ist die kürzeste Verbindung zwischen den südtiroler Touristenhochburgen Meran (325 m) und Sterzing (948 m).




SELLA_RUNDE

 

Passo di Pordoi (2239 m)         Passo di Campolongo (1875 m)

Sellajoch (2244 m)                                   Grödnerjoch (2121 m)

Gefahren im Sommer 2010, mit: Birgit, Frank, Peter, Kathi und Andreas.

 
Col de Joux Plane
1700m über nn (oder auch 1712m hoch)

gefahren von der Nordseite, von Thonon les Bain über Morzine hinauf zum Pass

Der Col de Joux Plane verbindet die beiden Orte Morzine und Samoëns miteinander und liegt zwischen dem Genfer See und dem Mont-Blanc-Massiv, das ca. 40km südlich liegt.

Die Nordanfahrt auf diesen Berg der Hors Catégorie der Tour de France können wir empfehlen (guter Asphalt).


Pässe auf MALLORCA

Coll dels Reis
Sa Calobra
682m (728m) über nn
  • Puig Major
Die Fahrt zum Puig Major beginnt wellig mit Blick auf die westlich gelegenen Felsformationen, die das Meer weitestgehend vor uns abschirmen. Nach etwa sechs Kilometern allerdings erreichen wir eine mit Fotoschild gekennzeichnete Haltebucht, von der aus sich ein beeindruckender Blick von oben auf die Felsen bis zum dahinter blinkenden Meer eröffnet.
Gute zwei Kilometer spaeter, immer noch im leichten Steigungsbereich, zweigt die Straße nach Sa Calobra ab.
Nach diesem Abzweig läutet der 300 m lange Tunnel den eigentlichen Beginn des Anstiegs zum Puig Major ein. Nach dem Tunnelausgang wechselt der Landschaftcharakter schlagartig auf gebirglich karg. Der erste der zwei Stauseen, Embalse de Gorg Blau, liegt kalt und karg umwachsenen zur Linken. Im weiteren Verlauf führt die Straße ohne große Windungen im steilsten Stück des Anstiegs den Hang bergauf. Drei Kilometern nach dem ersten taucht der zweite See Embalse de Cuber in einer 90-Grad-Rechtkurve unter uns auf.
Die Steigung geht hier wieder merklich zurück, und wir werden in einer weiten Linkskurve rechts um den See herum geführt. Eine kurze Abfahrt führt uns hinunter zu einer umzäunten Häuseransammlung zur Linken – Teil der militärischen Anlagen.
Nun ist es nur noch ein ca. 2 km langes gerades Endstück mit moderater Steigung, das uns vom östlichen Eingang zum Scheiteltunnel trennt. Der wird erst kurz vor dem Erreichen sichtbar, und so ist man bei der Einfahrt in den Tunnel verwundert, dass der höchste Pass Mallorcas nicht beschwerlicher zu erreichen ist.
Der Hochpunkt der Strecke liegt auf dieser Seite des 300 m langen unbeleuchteten Tunnels, durch den man von hier also bequem hindurchrollen kann. Der westliche Ausgang ist stets gut in Sicht, so dass die fehlende Beleuchtung nicht zu sehr erschreckt.
Die Abfahrtnach Sollerf hinab ist schnell und kurvig.
  • Randa (Kloster Cura)
Fünf Kilometer nördlich von Llucmajor (143 m) liegt Randa (210 m), Ausgangspunkt der Serpentinenstrecke zum Puig de Randa (542 m).
Auf dem Gipfel stehen einige Radaranlagen sowie das Kloster, dass sich komplett dem Tourismus geöffnet hat. Auf der Aussichtsterasse des angeschlossenen Cafes kann man neben dem schönen Blick Erfrischungen genießen.
Besser als am Kloster ist aber der Blick am Ende der Steigung einen knappen Kilometer vor dem Kloster. In dieser letzten, weiten Linkskurve, aus der man direkt nach Osten blickt, hat man einen 360-Grad-Blick über die Insel. Bei gutem Wetter sieht man das Meer im Osten,  westlich davon die Bucht von Alcudia mit dem Cap de Formentor im Norden, im Westen die Serra de Tramuntana, die die höchsten Pässe der Insel beherbergt, im Süden endlich das hässliche Ballungszentrum Palmas und etwas weiter östlich El Arenal.
  • Sant Salvador
Vier Kilometer südöstlich von Felanitx liegt der Puig de Sant Salvador, einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Mallorcas. Den Namen Sant Salvador bekam der Berg im 14. Jahrhundert, als sich einige Eremiten in einer Höhle am Berghang niederließen. Heute umkringelt den Berg eine kurvige Straße, über die man zum Berggipfel gelangt. Dort oben, 509 Meter über dem Meer, schmiegt sich die Wallfahrtskirche Santuari de Sant Salvador wie ein Schwalbennest an den Berghang.
Im Eingangsbereich der Wallfahrtskapelle sind die Trikots des mallorquinischen Rad-Weltmeisters Guillermmo Mortimer zu bewundern.
Auch um das Kloster herum gibt es einiges zu entdecken: neben dem Hauptgebäude demonstriert ein 37 Meter hoher Turm mit einer sieben Meter hohen Christusstatue die Kirchenmacht.
  • Coll de Orient / Coll de Honor
Der Coll de Hono und der Ort Orient liegen an der Ostflanke der Serra de Tramuntana, dem Gebirgszug entlang der Westküste von Mallorca. Die Straße überquert diesen Höhenrücken nie, sie verläuft ständig an seiner Ostseite. Beide Anfahrten sind sehr schön, und in Bunyola haben wir mittllerweile ein "Stamm-Cafe".




 

 
   
 
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